Die Taglilie

„Taglilien – die Blumen des intelligenten Faulen“

sagte schon
Karl Foerster (1874 – 1970)
Bedeutender Staudenzüchter

Sie sind intelligent?
Sie sind gern faul im Garten?
Sie mögen das Schöne?

Dann lassen Sie sich doch von Juni bis August verzaubern
von der Schönheit dieser wohl problemlosesten Gartenstaude.

Die Taglilie ist eine der pflegeärmsten Pflanzen überhaupt. Mit ihrem grasähnlichen Laub unterdrückt sie jedes Unkraut. Im Gegensatz zur Lilie besitzt sie keine Zwiebel, sondern dickfleischige Wurzeln, die sie auch Trockenzeiten gut überstehen lässt. Ideal ist ein kräftiger Gartenboden mit möglichst viel Sonne, wo sie über Jahrzehnte am selben Platz stehen bleiben kann. Sie hat so gut wie keine Schädlinge, nicht einmal Schnecken.

Die Blüte der Taglilie – botanisch Hemerocallis = Schönheit für einen Tag – öffnet sich morgens und verblüht am Abend, d. h. sie blüht nur einen Tag, daher ihr Name. Das ist kurz, aber am nächsten Morgen erblüht schon die nächste in bezaubernder Frische, und dies an jedem Stängel, für die Dauer von 3-4 Wochen.

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